Teil 2: Erste Erfolge mit kleinen Rückschlägen

Nach dem 15. Mai wuchsen die Pflanzen auf den angelegten Beeten. Bereits Ende Juni konnte man den Gemüsegarten kaum wieder erkennen. Alles wuchs hervorragend.

Leider machten wir auch unsere erste schlechte Erfahrung. Einerseits waren überall Mauselöcher. Diese verliefen teilweise unter den Pflanzen entlang, so dass sie das Wasser nicht aufnehmen konnten. Ihr Wachstum stagnierte. Darauf reagierten wir mit solarbetriebenen Wühltiervertreiber. Durch stetige, spezielle Schallwellen werden kleine Erdbewohner wie Maulwürfe und Mäuse zum Wegzug veranlasst.

Außerdem starben uns unzählige Salatköpfe ab. Wir hatten erstmal keine Ahnung, wieso der Salat schön groß wurde und dann plötzlich welkte. Nach langer, gründlicher Recherche machten wir den sogenannten Drahtwurm dafür verantwortlich. Dieser wird immer dann zu einem Problem, wenn vorher auf dem Gemüsebeet eine Wiese wuchs. Wenn nicht tief genug umgegraben wurde, konnten die Eier überleben. Die Drahtwürmer fressen dann bei Trockenheit die Wurzeln an und junge Pflanzen sterben dadurch ab. All das Umgraben war also dennoch nicht genug gewesen. Wir ernteten die noch verbliebenen Salatköpfe Tag für Tag und pflanzten stattdessen zunächst einmal Studentenblumen auf dem entsprechenden Beet entlang. Diese halten angeblich Drahtwürmer fern. Hinzu kam, dass wir Salat erneut säten.

Parallel konnten wir aber auch schon unsere ersten Gerichte mit Zucchini, Mangold und Kräutern zubereiten. Letztere zogen wir in zwei kleineren, 30 cm hohen Beeten heran. Eines der Beete enthält nahezu alle Kräuter für eine grüne Soße.