Allgemein, Poesie

Tag und Nachtgleiche

Alle Himmelskörper scheinen zu gleichen Teilen hell und dunkel

mein Firmament kann ebenso funkeln


Wenn der Himmel wieder blau zeigt

gibt es weniges in mir, das sich stürmisch aufreibt


So mancher Tags aber verziehen die Wolken blau in grau

meine Gedanken versperren oftmals die Sicht auf meinen inneren Pfau


Das Pendel schlägt zweimal im Jahr still und heimlich

ich aber möchte zu allen Zeiten sein mit dieser Feinsicht


Der Mond, die innere Anziehung, hat manche Nacht alles Gold im Mund

doch mein Narr weiß allzu oft was anderes zu Offenkund´


Jedes Einverleiben nur einer Seit´ kann reichen

jedoch nur mit der Harmonie einer Tag und Nachtgleichen


Foto: Tim Hüfner on Unsplash

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