2020 – Vorbereitung

Nachdem wir im vorigen Jahr viele Kilos Tomaten sowie Zucchinis ernteten, mochten wir in 2020 noch mehr Diversität in unseren Gemüsegarten zu bringen. Neben anspruchsvollem Gemüse wie Aubergine oder Paprika, die viel Wärme mögen, haben wir uns unter anderem auch an Knollensellerie und Zuckererbsen gewagt.

Vor allem um der wärme liebenden Pflanzen willen, holten wir uns ein etwa 11 Quadratmeter großes Gewächshaus, für welches ein Pärchen aus dem Dorf keine Verwendung mehr zu haben schien.

Und da alle guten Dinge drei zu sein scheinen, haben wir als dritte Erweiterung unseres Selbstversorger-Gartens für dieses Jahr ein Beet mit mehr als 50 Erdbeerpflanzen angelegt.

Die Blumenweide säten wir Anfang April direkt auf das dafür vorgesehene Feld, auch den Spinat sowie Karotten und die Zuckererbsen haben wir bereits im März direkt auf den Feldern gesät.

Um möglichst Boden schonend zu arbeiten, haben wir unseren Gartenkalender so erstellt, das auf Starkzehrern wie beispielsweise Tomaten Schwachzehrer folgen. Mit den sogenannten Fruchtfolgen sollen ausgelaugte und nährstoffarme Böden vermieden werden.

Als wenn das nicht schon genug Planung bedarf, ist es gleichermaßen wichtig die gute Nachbarschaft verschiedener Pflanzen zu berücksichtigen. Ansonsten hat man eventuell eine gute Fruchtfolge, doch wenn die Pflanzen sich nicht vertragen, mindert das den Ertrag.

Bereits letzten Herbst pflanzten wir einige neue Obstbäume sowie ein Dutzend Himbeersträucher. Für die summenden Mitlebewesen ist eine Blumenwiese geplant, für uns selbst pflanzten wir eine reihe verschiedener Zwiebeln (Tulpen etc.).